Hody72
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15. Januar, 2015

So Lonely

Karma beisst einen nicht immer in den Arsch, aber manchmal halt das Gelabber von gestern. War gestern noch ein König ohne Königreich, fühle ich mich heute wie der letzte Mensch auf dem Planeten.

Es ist schon kurios, vor ein paar Wochen war es nie ein Problem meine Zeit irgendwie totzuschlagen, Langeweile oder Einsamkeit ein Fremdwort. Ich war sicher in meiner Blase der unbeschwerten Unzulänglichkeit.

Vertrieb mir die Zeit mit wonach mir grad war, brauchte nichts und niemand und war froh meine Ruhe zu haben.

Jetzt könnte ich das jeden Abend haben und erwische mich immer wieder selber wie ich gerne chatte, telefoniere oder sonst irgendwie anders mit der Welt da draussen in Kontakt zu treten.

Es ist kurios was sich manchmal innerhalb von wenigen Wochen im Leben so alles ändern kann, was ein anderer Blickwinkel ausmachen kann.

So ein bisschen wie wenn ihr glaubt etwas zu sehen, dass sich auf den zweiten Blick dann als etwas ganz anderes herausstellt – wenn man dann versucht den ersten Eindruck wieder wahrzunehmen klappt das nicht mehr.

Alles was in unserem Leben um uns herum passiert, hinterlässt Spuren auf der Seele und im Hirn.

Und manchmal möchte man sich dann einfach erleichtern, die Gefühle teilen, weil man glaubt an Ihnen überzulaufen…

14. Januar, 2015

Let go!

Wie nahe manchmal Sieg und Niederlage, Jubel und Trauer zusammenliegen kann auch jeder Vize-Kusen Fan ausführlich beschreiben.

Auch Fans des hiesigen Sportclubs – speziell aber der 85. Minute oder Anhänger des BVB werden in diesem Jahr auf eine echte Probe gestellt – während am Kaiserstuhl beim letzten Schalker mit Sicherheit die Tabelle zur Winterpause einen goldig-eingerahmten Ehrenplatz im Domizil gefunden hat.

Das Leben ist eben kein Ponyhof und ein Lewandowski macht noch keine Tore…oder doch? Doch lassen wir das Fussball-Gequatsche.

Was ich sagen wollte ist das sich Dinge manchmal von einem Moment auf den nächsten ändern können und sowohl unsere Gefühlswelt als auch manchmal unser so solide erscheinendes Leben von einem Moment auf den anderen ins Gegenteil verklärt wird.

Der Gedanke kam mir heute beim Lesen des Facebook Postings eines Freundes, Danke für die Inspiration Bro’. Dass alles was uns sicher erscheint, im nächsten Moment weg sein kann.

Fb - Tribe Online MagazinManchmal ist das aber auch eine gute Sache – denn so betrübt meine kleine dicke Seele auch am Montag  noch war, heute sieht die Welt ganz anders aus.

Gut – die Operation neue Wohnung gestaltet sich noch immer schwierig, aber jedes Mal wenn ich kurz davor bin eine Konzessions-Entscheidung zu treffen oder alternativ zu verzweifeln kommt eine neue Behausung auf den Markt.

Nicht Bobbele (Freiburger) werden diese Zeilen evtl. merkwürdig vorkommen, Münchner werden sie wahrscheinlich auch verstehen aber in jedem Fall wäre es einen extra Blog-Eintrag wert zu beschreiben was man dem armen Hody so alles anbietet.

Vielleicht bin ich auch einfach nur zu wählerisch, aber währt Ihr das nicht auch wenn ihr nach 14 Jahren Eurer Leben neu ordnen und ganz allein entscheidet dürftet?

Es geht darum die optimale Operationsbasis zu finden um von dort aus mein dickes Leben neu zu ordnen, mich zu konsolidieren und mein restliches Leben zu geniessen. Das ist der Masterplan!

Nebenei wäre es schick, wieder zurück auf das Gewicht zu kommen, wegen dessen Cool And The Gang hier gefeiert hatten. Immerhin sind von den verlorenen fast 28 kg nur 15 wieder zurück gekommen. Es wäre schön wenn ich Ende 2015 zumindest wieder auf diesen Stand käme und meinem großen Idol Taco nacheifern könnte.

Ansonsten gilt es vor allen Dingen positiv zu denken, auch mal loszulassen und den Blick nicht auf die Vergangenheit sondern in die Zukunft zu richten, denn diese kann ich zumindest ein bisschen beeinflussen…


Joy Denalane - Let go

12. Januar, 2015

Verdamp lang her

Es ist über vier Jahre her, dass ich meinen ersten Blog Eintrag getippselt habe, es war nach Weihnachten am 27.12.2010 als dieser Blog startete. Am 11. Oktober 2013 habe ich Euch dann das letzte Mal beglückt – wirklich schon “Verdamp lang her”  wie Herr Niedecken jetzt sagen würde.

Womit wir also gleich den ersten Songtitel verbraten hätten. Wir hätten als Überschrift vielleicht aber auch “History Repeating” von den Propellerheads nehmen können, den irgendwie wiederholen sich die Dinge in meinem Leben und die damit die Beweggründe Zeilen auf das virtuelle Papier zu bringen.

Was mich damals veranlasste den Blog zu starten ist nun zur unabwendbaren Realität geworden und ich bin dabei mein neues Leben zu ordnen, stehe vor den Ruinen von allem was war.

Unterlinden-ausgebombt

Ausgebombt, in Scherben und Trümmern – Unterlinden

Vor einer traurigen Angelegenheit oder aber der Chance mich nochmals ganz neu zu erfinden?! Nach fast eineinhalb Jahrzehnten nochmals neu anzufangen, durchzustarten.

Dann träume ich von einer neuen Wohnhöhle, die ich selbst mit meinen Erinnerungen und all dem füllen kann, dass ich liebe, auch wenn ein Teil davon nie mehr da sein wird.

Dann sehe ich Drogoslav Steppanovic vor mir wie er mit erhobenem Zeigefinger ermahnend vor mir stehen und sagen: “Lebbe geht weida!” und hoffe dass der Kulttrainer recht behält, dass es mir gelingt alles als Chance und irgendwie auch als Befreiung zu sehen.

Wie immer liegt es ganz im Auge des Betrachters ob der Becher halb voll oder halb leer ist.

Meistens ist er zum Glück voll, aber an manchen Tagen aber denke ich er wird sich nie mehr füllen. An Tagen an denen ich Dinge in Boxen verschwinden, Wände sich leeren und was vorher fröhlich und belebt aussah plötzlich kalt und schal erscheint.

Wenn das Leben von und zwischen den Wänden weicht, die in den letzten vier Jahren meinen Lebensmittelpunkt gebildet haben. Wenn Erinnerungen im Papierkorb landen.

Dann überlege ich was anders hätte machen können, sollen – reflektioniere und analysiere. Am Ende fällt mir aber keine Patentlösung ein, denn es gibt keine Lösung bzw. diese ist die Beste.
Eine echte Chance hatten wir nie. Die fette Lady hat gesungen und ich denke besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Wie es nun weitergeht? Schritt für Schritt!

Die Baustelle beruflicher Natur ist vorerst geschlossen, als nächstes muss ich eine Zweizimmerwohnung für mich meine geliebte Prinzessin und süßeste Hunde-Omi der Welt finden.

Auch wenn die beiden leider nur noch Teilzeit Mitbewohner sein werden, soll es Ihnen doch an nichts mangeln und sie in jeder Minute wissen, wie sehr sie geliebt werden. Dann spüre ich wie viel aufgestaute Liebe eigentlich in mir drin steckt…

Ich weiss ich schulde Euch an dieser Stelle BAP, aber es soll Natasha Bedingfield – Soulmate sein, das habe ich heute gefühlt den ganzen Tag gehört und es beschreibt meine Stimmung am Besten…