Hody72
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28. Dezember, 2010

The Mind is a terrible thing to taste!

…eigentlich ist es schon fast Zeit ins Bett zu gehen aber ich muss diesen Tag erst noch zu Ende bringen. Ein Tag an dem alles am Start war. Von himmelhoch jauchzend am Morgen weil mich meine Kleine so überschwenglich begrüßt hatte bis zu Tode betrübt als ich abends in die noch leere Wohnung kam…dann wieder fröhlich als ich Frau Schnecke ins Bett gebracht habe. Über den Tag hinweg habe ich über dieses und jenes nachgedacht, über das was gerade passiert, schon passiert ist und was sein kann. Darüber ob die Zeit mein Freund oder mein Feind ist, ob und wie man sie totschlägt oder nützt. Gerade als ich glaubte ich hätte etwas für mich durchschaut und verstanden wieso ich so fühle, musste ich erkennen wie schwach wir Menschen manchmal sind und wie viel besser man es machen könnte. Auf dem Heimweg habe ich im Zug etwas in meinem Buch gelesen und eine Lektion über Ehre und Respekt erhalten. Ich lerne jeden Tag etwas über die Liebe und sehe mich in diesem Buch jeden Tag wie in einem Spiegel und mir gefällt nicht immer was ich darin und daneben sehe…

Auch habe ich mich heute mit meinem Dämonen beschäftigt und wurde auch wieder von ihnen versucht – doch ich habe meinem natürlich Feind, der Pralinenschachtel tapfer abgesagt. “Hütet euch aber, dass eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick;” oder “Lasst uns ehrbar leben wie am Tage, nicht in Fressen und Saufen, nicht in Unzucht und Ausschweifung, nicht in Hader und Eifersucht; sondern zieht an den Herrn Jesus Christus und sorgt für den Leib nicht so, dass ihr den Begierden verfallt.” Stattdessen habe ich ein Ernährungstagebuch angefangen und notiere fleißig so alles was durch meine sieben Mägen geht. Ja ich war sogar beim Onkel Doc – zuerst mal weil mein Fußbett schmerzt, nicht ernstes zum Glück, zum anderen und meinen anderen natürlichen Feind Auge in Auge gegenüber – oder besser darauf zu stehen – der Waage. Der peinliche Teil zuerst, den wenn ich das Lesen bis zu dieser Stelle durchgehalten habt, dann sollt Ihr auch belohnt werden. Mein Arzt hatte kein aquädates Modell in der Praxis, so dass pro Fuss eine Waage her musste. Doch ich darf an dieser Stelle Entwarnung geben, ich bin zwar leider immer noch eine Wuchtbrumme und gehöre zu The Fat of The Land, den dicken Kindern von Landau und bin ein fettes S….. zumindest aber habe ich genau das selbe Gewicht wie im letzten November in Dublin als ich ein Diätprogramm anfing – nur das was ich zwischenzeitlich verloren habe, hat mich wohl wieder gefunden…dabei bin ich doch extra unbekannt verzogen!  Nun wahrscheinlich hat bei der Anpost das eine oder andere irische Pfund einen Nachsendeantrag gestellt oder sich als Austauschpfündchen beworben. Spaß beiseite ich denke eher da hatten die bösen Kohlehydrate, Fräulin Spätzle, Herr Knödel, Famile Schnitzel und die Sößchen ihre fettigen Finger im Spiel.

    So Morgen wartet nun ein neuer Tag und Frühschicht auf mich, ich bin gespannt wohin er mich trägt und was er so alles für mich bereit hält. Wie würde die gute Bridget diesen Tag resümieren:

    Kalorienverbrauch:  39% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen
    Schokolade: keine
    Sex: sowieso nicht

    Was auch immer Ihr macht denkt in jedem Fall daran, macht nichts was ich nicht auch tun würde…!

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