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What a difference a day makes! Da wären wir mal wieder liebe Genossen und Genossinnen. Was für ein Tag liegt da hinter mir? Ehrlich ich glaube ich werde das Zugfahren vermissen wenn ich nach Freiburg ziehe und ich glaube ich habe eine Menge verpasst durch meine Pennerei. Heute morgen im 6:48 Uhr Zug mit den ganzen Schülern und Azubis habe ich ein Gespräch von drei Damen belauscht. Nennen wir sie für den Moment einfach mal Carrie, Miranda und Charlotte – zwar ist Ihr Zugstiegsort – ich glaube es war Ihringen oder Wasenweiler weit weg von “City” und sexy war auch keine, weshalb auch niemand das Pseudonym Samantha verdient hat. Angefangen zuzuhören habe ich als Carrie die hinter mir stehende Charlotte fragte ob sie denn bedrückt sei. Charlotte meinte sie sei nicht mehr mit ihrem Freund zusammen und deshalb traurig. Daraufhin wollte Carrie wissen wer denn Schluss gemacht hatte und Charlotte entgegnete dass sie die Beziehung beendet habe und es sei kompliziert – zuviel Facebook? Was denn jetzt? Entweder alles Roger ohne den Typen oder nicht Schluss machen Schätzchen – die Frau das unbekannte Wesen! Miranda schaltete sich ein und sagte, dass es immer schwer sei sich von den ganzen Gegenständen und Erinnerungen zu trennen worauf Charlotte meinte sie müsste 3 Zimmer bereinigen von dem was ich über die Zeit angesammelt habe. Das Gespräch wurde kurz darauf auf die Probezeit der Berufsausbildung und die Berufsschule gelenkt ich konnte beim Aussteigen einen Blick auf das morgendliche Kaffeekränzchen erhaschen. Ich konnte es mir an dieser Stelle nicht verkneifen zu schmunzeln, den wenn es sich bei dem armen Jungen nicht um den Don Giovanni aus der Kindergartenzeit gehandelt hat – dann ist die Zeitspanne zwischen der Erkenntnis dass es zwei unterschiedliche Geschlechter gibt oder dem Einsetzen der Pubertät der Damen in jedem Fall nicht so lange her wie der Tag an ich auf dem Standesamt mein “Ja” Wort gegeben habe und man mir beteuert hatte mich in guten wie schlechten Zeiten zu lieben und auf immer zu mir zu stehen. Wie war das kürzlich mit dem Blickwinkel?
Der Arbeitstag ging dann relativ normal von statten unterbrochen von interessanten Gesprächen mit den Kollegen und fünf Tassen Kaffee – im Zug nach Hause hat man dann doch die Müdigkeit wieder übermannt. Anschliessend mit dem Bus an den Kindergarten. Wir sind wieder nach Hause gelaufen – ich musste Frau Schecke aber gut ein Drittel der Strecke tragen, weshalb meine Oberarme sich jetzt anfühlen wie nach einem Workout.


    Selbiges habe ich mir dann gegönnt nachdem das Auto abends wieder verfügbar war. Ich habe ein paar weitere Arbeitskollegen zum Fussball getroffen. Es ist das erste Mal in 4 oder 5 Jahren dass ich wieder gegen einen Ball trete. Den Weg in die Metropole Umkirch habe ich in rekordverdächtigen 12 bis 15 Minuten geschafft und musste danach erst mal meinen Puls etwas herunterfahren bevor ich den Kunstrasen betrat. Es hat dann auch gut angefangen und ich war für einen Moment so stolz auf mich selbst, wie es sonst eigentlich nur Tim Wiese schafft. Pässe mit dem Außenrist, listig wie Ailton mit einem Hackentrick, einen Heber über die Abwehr wie ihn auch mein Idol Mario Basler nicht hätte besser spielen können. Mein Freund ist aus Leder! Leider habe ich von den beiden Ausnahmefussballer aber nicht nur ein bißchen Technik abgeguckt, sondern vor allem ihre konditionellen Fähigkeiten verinnerlicht. So dass ich mein Ziel von Bundestrainer beeindrucken und für Katar nominiert werden” – denn Jogi Löw spielt ab und an in der gleichen Halle – auf “Herzinfarkt vermeiden und einfach nur überleben” reduziert habe. Es ist schon interessant wie man seine Ziele korrigieren kann, war mein Motto vor 4 Wochen noch “Take no prisoners” – also bloss nichts für das man bezahlt hat auf dem Teller zu lassen und wuchs mein Magen mit seinen Aufgaben wie dem dritten Teller Pasta – so hat sich das Ganze um 180 Grad gedreht. Für das nächste mal nehme ich mir vor länger als 5 oder 10 Minuten durchzuhalten, denn am Anfang konnte noch sprinten und fühlte mich so wie gestern beschrieben – doch abermals durfte ich meine eigenen Worte fressen – vielleicht sollte ich mal schreiben, dass ich nie im Lotto gewinnen werde – King of wishful thinking.
    Morgen früh werde ich den Gang nach Canossa bzw. zur Waage antreten und bin mal gespannt was mich dort auf dem Display erwartet – im Übrigen habe ich heute gelesen, dass ich vorsichtig sein muss nicht in einen “Hungerstoffwechsel” zu kommen. Dabei fühle ich mich immer papp satt, aber offensichtlich darf die Kalorienzahl nicht zu sehr vom Tagesbedarf abweichen…

    Bridget´s Zusammenfassung:

    Kalorienverbrauch:48% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 2262 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht – es lebe der Sport!

    Schokolade: nein und auch sonst nichts!

    Disziplin: ja ja das Bett, ist ja gut – aber dafür habe ich heute haufenweise Bonusmeilen erlaufen!

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