Hody72
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23. Januar, 2011

Work like a horse, drink like a fish

Eben kam die andere Hälfte dieses sich in der Auflösung befindlichen Hausstandes nach Hause. Unverhofft und früher als ich das erwartet hatte. Ich habe im Spaß noch gesagt, dass ich mich zum Ausgehen schick gemacht hätte wenn ich das gewusst hätte, so dass ich meine Gedankenspiele mit Crash vom letzten Wochenende tatsächlich in die Tat umsetzten könnte. Doch erst mal ruft die Pflicht, nachdem gestern Nacht schon jemand per Chat auf einen neuen Artikel gedrängelt hat! Hallo, ich bin sensibel, zart besaitet und ja eigentlich fast ein Künstler, denn meine Worte sind nicht halb so schwerfällig wie der Rest.  So bin ich nun mal wenn mir etwas Spaß macht bin ich ein fleißiges Bienchen – okay eine fleissige fette Hummel und wenn ich etwas nicht gerne mache das faulste Borstentier auf dem Planeten.
Heute hatte ich dann doch eher wieder Querstreifen, denn nachdem mich Frl. Schnecke geweckt und mit Nachdruck ihre “Crispies” eingefordert hatte, habe ich mich über mein Frühstück her gemacht und dann angefangen zu arbeiten. Zuerst waren die Ebay Verkäufe dran. Zahlungseingang überprüfen, Artikel verpacken, Adresslabels schreiben und dann um zehn nach 12 noch fix zur Post gedüst – just in time – bin ja alter Logistiker. Zwischendurch noch fällige Rechnungen angewiesen. Arbeiten macht mir in solchen Fällen grossen Spaß, da kommen die deutschen Gene wohl durch.
Dann habe ich der Mama von Frau Schnecke vorgeschlagen mich zum Wocheneinkauf in den real Markt im fernen Freiburg zu begleiten. “Wir” hatten nämlich noch 2 Treuprämienheftchen die nächste Woche ausgelaufen wären und nun konnte sich jeder noch eine Prämie holen. Ich habe mir bei dieser Gelegenheit noch gleich eine eigene “Payback” Karte geholt um der anstehenden Gütertrennung vorzugreifen. Ausserdem galt es noch das “Croco Doc” Spiel umzutauschen, das Frl. Schnecke an Weihnachten genau eine halbe Stunde standgehalten hatte. Für meine Treuepunkte habe ich mir einen Tischgrill von Grundig gekauft und so €60 zum regulären Preis gespart und nun eine Möglichkeit fettfrei zu grillen. Ansonsten habe ich im Supermercado wieder akribisch Nährwerttabellen gelesen und verglichen und gekauft was diese Woche so durch meine sieben Mägen wandern wird.
Der lustige Teil der Veranstaltung kam erst als meine bis dahin verhältnismässig entspannte Shoppingbegleitung feststellte, dass die Zeit zu knapp werden würde um den Fang zurück in die Breisacher Höhle zu tragen und das Auto danach am Bahnhof abzustellen, um den ÖPNV zu nutzen und abends – mangels Ermangelung desselben im Anschluss ans Eintreffen der Bahn – nicht nach Hause laufen zu müssen – nachts durch die Breisacher South Bronx. Der Schuldige war zum Glück schnell ausgemacht, wollte aber bedauerlicher Weise weder ein Geständnis ablegen noch an der Diskussion teilnehmen und entkräftete Argumente über nun zu entrichtende Parkhausgebühren durch die kokette Beigabe eines €10 Lappens in der Hülle der gerade übertragenen, übertragbaren Regiokarte – Mo Money, Mo Problems eben. Wie kürzlich schon erwähnt, habe ich debattieren ausserhalb speziell dafür eingerichteter Meetings jetzt von meiner Liste gestrichen. Einer von zweien trägt eine Last mit sich rum und der Andere hat eingesehen dass sich manche Sachen einfach auch nicht aus der Welt diskutieren lassen, so wie weisse Socken in Sandalen, Oberlippenbärte oder die Haare unter weiblichen Achseln oder ein anderer Ordnungssinn. Ich muss glücklicherweise auch nicht für alles auf dieser Welt Verständnis haben denn ich bin ja zum dicken Missverständnis degradiert worden – so ein bißchen wie Matthias Sammer und der HSV oder die 13 Mio Ablöse für Senor Jurado. An dieser Stelle möchte ich dann wieder seriös wirken und einen Satz zitieren denn ich heute im Forum der Naschkatzen (nein das ist nichts halbseidenes) gelesen habe: “Auch eine Enttäuschung wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts“. Dort hat man mich übrigens auf meinen hohen Coke Zero bzw. SchwipSchwap light Konsum angesprochen – daran muss ich noch arbeiten – bin ein Koffeinjunkie.


    Am Ende von dem was früher, damals, vor ein bißchen mehr als einem Monat ein normaler Samstagsausflug gewesen wäre, habe ich dann allein die 4 Taschen Ausbeute vom Kofferraum auf den Balkon gewuchtet. Dann das schlafende Weichtier aus dem Kindersitz gehoben, ihr,während sie auf dem Weg zur Haustür erwacht ist, ins Schneckenohr geflüstert sie solle Mama nochmals winken. Das tat sie dann auch in einer fast Titanik reifen Art und Weise. In der Wohnung angekommen, habe ich sie dann ihres Schuhwerks und der Jacke entledigt und ihr mit Kissen und Decke ein Schneckennest auf dem Sofa gebaut. Dann flugs durch die Balkontür im Schnecken Kinderzimmer die Grocieries in die Wohnküche geschleppt und verräumt. Danach das Kind mit Kakao und Schnittchen versorgt – der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Nachdem alles verstaut war, habe ich dann noch ein bißchen mit ihr auf dem Sofa herumgekuschelt bevor es Zeit war ihn auszuprobieren. Ihn den neuen schwarzen Tischgrill, der aussieht wie eins von Batman´s Gadgets aus Gotham City. 348g feinste Rinderhüfte in Form von drei wohlgeformten Steaks, eine handvoll Champignons und eine wehrlose Zucchini hatten das grosse Los der Jungfernfahrt im Bat-Mobil gezogen und wurden im Anschluss von einem Gläschen Jägermeister in meinen Verdauungstrakt begleitet – Vajamos Companeros.
    Danach habe ich mir dann die wegen dem Schneckentier aufgezeichnete Sportschau zu Gemüte geführt und mich über den Punkt für den SC Freiburg, den Schalker Sieg und das Comeback von Arjen Robben gefreut – womit ich nun sicher sein kann, absolut keine Angriffsfläche mehr zu bieten.
    Eigentlich stand ja für heute Abend noch die Fortsetzung meiner Kampagne in Dragon Age auf dem Plan um das Spiel endlich mal fertig zu bekommen, doch von dem einen Abend Fifa 10 abgesehen ist mir nicht nach Computerspielen. Auch hätte ich mir zum bestimmt 77. Mal Conan der Barbar ansehen können um danach abermals zu beschliessen, dass es mein Lieblingsfilm ist um kurz danach bei den Briten auf Film4 zu sehen wie Conan, äh Arnie die Predator mit seinem steirischen Akzent in die Flucht schlägt, das aber glaube ich erst zum 55. Mal. Mittlerweile ist der Zeiger aber auch schon merklich in die Kurve gerutscht und der neue Tag schon 39 Minuten alt.  Die Webcam der Tanzfläche im Crash lässt sich seit 23:49 nicht mehr aktualisieren und mein innerer Schweinehund hat in der Zwischenzeit sowieso schon signalisiert, dass es daheim mal wieder am schönsten ist – ob er wohl schon weiß dass dieses Zuhause nur noch eine Illusion ist?

    Bridget hingehen weiss alles:

    Kalorienverbrauch: 57% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 1774 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht

    Schokolade: Kein Schoko, keine Gummis, ich bin clean!

    Disziplin: Gestern bis um zwei an diesem ollen Blog getippselt – war heute aber ein busy bunny heute, bin stolz auf mich – auch wenn ich eigentlich noch Papiere sortieren, Kalkulationen machen und ein paar andere Dinge machen wollte.

    P.S.: Der heutige Song zur Überschrift kommt von Psychefunkapus – habe leider kein Video dazu gefunden.

    1 comment to Work like a horse, drink like a fish

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