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27. April, 2011

Carbonara

Cerveza Aguila

Cerveza Aguila

Was soll ich zum gestrigen Tag sagen? Der Dienstag fing eigentlich gut an. Nachdem wir uns aus dem Bett geschält und salonfähig gemacht hatten, sind wir los gelaufen um frühstücken zu gehen. Unser Ziel war der benachbarte Carrefour, den wir es gab so gar nichts mehr zu essen hier im Haus. Also haben wir das Notwendige mit dem Angenehmen verbunden und das Frühstück mit den Einkäufen verbunden.

Wir haben bei Oma gefrühstückt, einer kolumbianischen Kette die der Legende nach von deutschen gegründet worden sein soll – bietet sich an bei dem Namen. Es gab Blätterteigtaschen mit Fleisch, Hühnchen und Käse, dazu leckeren kolumbianischen Kaffee und zum Nachtisch noch einen Kokusnuss-Donat bei Dunkin Donuts. Im Supermarkt selbst habe ich später noch einen Obstsalat verputzt. Ich hatte mich ja schon vor kurzem über die Vielfalt in kolumbianischen Supermärkten ausgelassen und fühlte mich auch gestern wieder ein bißchen erschlagen von der Vielfalt. In der Gemüseabteilung lassen sich z.B. Zwiebeln bereits geschält kaufen oder es gibt diverse Gemüse bereits kochfertig geputzt, wie man es hier höchstens von Suppeneinlagen kennt. Lebensmittel standen aber nur begrenzt auf unserer Liste, denn das Hauptbegehr war ein günstiger Kinderwagen für das kleine Fräulein. Ich hatte die letzten Tage damit verbracht, das kleine Wesen herumzutragen und bin dann morgens mit Rückenschmerzen aufgewacht. Gestern war so es schlimm, daß mir schwindelig war und am Ende nur 2 Aspirin und eine Siesta nach dem Shoppen überhaupt Erträglichkeit brachten. Aber wir wären nicht die Boteros hätten wir am Ende nicht vergessen den Kinderwagen zu kaufen, denn er stand im Regal und wir hätten an der Kasse danach fragen müssen. Zum Glück sind Schwager und Schwägerin abends nochmals dorthin aufgebrochen, so daß die Königin mitgehen und dabei dann den rosa Barbieprinzessinenkinderwagen (tolles Wort) erstanden hat. Natürlich nicht ohne bei der Gelegenheit noch gleich das Abendessen von den dortigen „Fast-Food“-Ständen mitzubringen.


Fast-Fast bedeutet in Kolumbien eigentlich nur, daß es eben schnell geht. In meinem Fall handelte es sich um Shrimps und Fisch in einer Kokusnuß-Soße, dazu Kokosnuß-Reis und Salat. Eigentlich wollte ich nicht so wirklich essen, denn ich hatte Magenschmerzen. Wir hatten den Mittag bei lieben Freunden verbracht, die wir seit unserem Kolumbienbesuch nicht mehr gesehen hatten. Frl. Schnecke spielte ausgelassen mit der kleinen Tochter des Paares, die Königin plauderte mit Ihrer Freundin aus Uni-Tagen und ich unterhielt mich angeregt mit deren Ehemann über Fußball, Computerspiele, Politik, Kolumbien und Deutschland – er hatte einst einen Sommer in Frankfurt verbracht. Das Paar will unter Umständen nach Alicante zu Ihren Eltern umziehen und ich würde mich freuen wenn sie „näher“ bei uns wären. Die Schwester hat einen Franzosen geheiratet und wird demnächst nach Besançon ziehen, also keine 200km weg von Freiburg!

Zu unserem Besuch hatte die Gastgeberin Spaghetti Carbonara kredenzt, mit reichlich Würstchen, Schinken und geriebenen Käse. Ich wollte kein schlechter Gast sein und habe trotz des Überangebot an Kohlehydraten brav gegessen und damit Frl. Schnecke auch ein guter Gast war, auch ihren verschmähten Teller in meinen sieben Mägen verschwinden lassen. Danach verlangten die beiden Kommilitoninnen vehement nach Bier und per „domicilio“ also Bringdienst erreichten einige köstliche Dosen Aguila Bier die Wohnung. Auch diesmal tappte ich in die Kohlenhydrat-Falle und habe gleich 2 Dosen des extrem köstlichen gekühlten Gerstensafts meine trockene Kehle herunterlaufen lassen. Da ich sonst kaum Bier trinke, war ich davon schon ein bißchen mitgenommen, aber nicht angetrunken, ich lächelte nur mehr. Das Lächeln sollte mir aber gründlich vergehen, denn als wir später wieder zu Hause waren litt ich unter Magenkrämpfen und musste auch mehrmals das stille Örtchen aufsuchen. Die Sahne in der Carbonara zusammen mit dem Bier erwies sich als explosive Mischung, zumal ich von Bier bzw. der Hefe darin eigentlich fast immer Beschwerden bekomme, weshalb ich früher wenn ich getrunken habe auch lieber Longdrinks statt Gerstensaft konsumiert habe – hätte ich mal nicht vergessen sollen! Aguila ist mein Liebingsbier, vermutlich gefördert durch die Werbekampagne mit den „Chicas Aguila“

Chicas Aguila

Chicas Aguila

Jetzt ist es 11:04 Uhr Ortszeit und mein Bauch ist wieder einigermaßen in Ordnung, wir werden bald zum Mittagessen aufbrechen und den Rest des Tages mit der kleinen Prinzessin in einem Park oder dem Museum für Kinder verbringen. Ich halte Euch auf dem Laufenden… 😉

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