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28. April, 2011

Museo de los Niños

Kolumbianische Sternzeit 10:48 Uhr, Logbucheintrag von Captain Hody: Gestern morgen habe ich mir bis 11 Uhr eine Auszeit gegönnt, nach dem Frühstück und der Körperpflege meine Mails gelesen und Carbonara verfasst. Ich wollte sicher gehen, daß mein Verdauungstrakt wieder in Ordnung ist.
Dann sind wir losgelaufen, nachdem wir den Portero nach dem nächsten Shopping Center/Restaurant gefragt hatten – leider war an der Adresse nur eine Apotheke zu finden. So daß wir ein Taxi genommen haben und für umgerechnet 1,50 € die große Hauptstrasse hoch zu einem Burger/Grill Restaurant gefahren sind. Wir hatten die Lokalität schon bei der Anreise erspäht, weil zum Restaurant ein großer Indoor Spielplatz gehört.  So konnte die Kleine dort Dreirad fahren, klettern und mit einem Karussell fahren, während wir auf unser Essen warteten. Die Königin hat einen Burger mit Pommes verzehrt, während ich ein super-leckeres Stück Baby-Beef (Kalbfleisch) mit Yuca-Sticks und Salat genoß. Danach sind wir auf der Suche nach einem Cajero – einem Geldautomaten – spazieren gegangen. Leider wird meine Postbank Karte hier überhaupt nirgends akzeptiert und die Schweizer Karte der Königin auch nur bei der CitiBank und einer kolumbianischen Bank. Bein letzten Besuch hatten wir noch irische Karten, die überall funktioniert hatten. Wir sind etwa eine halbe Stunde gelaufen und schliesslich im Shopping Center „Bulevar“ fündig geworden.

Von dort haben wir dann ein Taxi in das Museo de los Niños genommen, ein interaktives Kindermuseum in Bogota. Der junge Mann an der Kasse erklärte uns, daß das Museum nur per Führung besichtigt werden kann und daß die nächste Tour in 15 Minuten anfangen würde. Nachdem wir die Tickets gekauft hatten, bat er uns im Hinterhof zu warten. Dort ist, zur Freude der Prinzessin, eine alte Dampflok nebst einem Wagon abgestellt. Der Wagon ist normalerweise das Café des Museums, derzeit aber wegen Umbau geschlossen. Nach einer kleinen Erkundungs- und Fotosession ging dann die Tour los. Anfangs war Frl. Schnecke eher reserviert und beantwortete die Aufforderungen des Guides mit stetigem „Nein“ und verkroch sich in den Kinderwagen oder hinter meine Füsse. Erst als nach einigen Minuten eine weitere Gruppe von 3 Jungen dazu stieß, verbesserte sich die Situation. Kurz darauf ging es in den „Nutricion“- also den Ernährungsraum und

Ernährungsraum

Ernährungsraum

als das kleine Ding die dort aufgebaute überdimensionale Schüssel Schoko-Crispies erblickte auf der ein genauso großer Milch-Schwall als Rutsche fungierte, war sie nicht mehr zu halten. Sie rutschte und kicherte dabei und spielte mit den braunen Bällen die als Crispies fungierten. Danach ging die Tour durch einige andere Räume weiter, wo genauso ausgelassen gespielt und ausprobiert werden durfte, dazwischen gab es immer Erklärungen vom Tourguide zum aktuellen Thema. Der Nachmittag war also ein voller Erfolg wie das Museum selbst. Dort wurde mit einfachsten Mitteln eine interaktive, informative Welt für Kinder geschaffen – Respekt!

Der Führer gab uns dann noch Auskunft zum nächstgelegenen Shopping Zentrum, den uns knurrte der Magen als hätten wir selbst im Museum gebobt. Per Taxi sind wird dann ins  Gran Estación gefahren und haben dort bei kokoriko zu Abend gegessen. Ich hatte vier Stück pollo apanado, crispy – also knusprig paniertes Hähnchen, dazu ein bißchen Honig und davor einen Salat – yummy! Leider hatte sich Frl. Schnecke beim Mahl mit frisch gepresstem Mandarinen-Saft überschüttet so daß wir anschliessend Exito – einen Supermarkt – aufsuchen mussten um die kleine Dame neu einzukleiden. Als Trost und als Medizin für die mittlerweile doch ziemlich strapazierten Nerven, gab es noch ein Eis bei Popsy einer Eiscremekette bevor es abermals im Taxi zurück nach hause ging.

Eventuell wundert Ihr Euch wieso wir soviel Taxi fahren, der Grund ist recht simpel es ist billiger als ein Mietwagen und der Verkehr in Bogota erfordert schon echte Fahrkünste. Es wundert mich nun nicht mehr, daß die Königin so sicher fährt, hat sie doch ihren Führerschein in diesem Verkehrschaos gemacht.


Zu Hause angekommen, haben wir dann den Rest des Abends am Küchentisch verbracht und uns angeregt mit Schwager und Schwägerin über dieses und jenes unterhalten, bevor wir alle um Mitternacht todmüde ins Bett sind. Nach einem sehr gelungenen Tag versteht sich! 

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