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31. Mai, 2011

Schnecken sind Freunde

Schnecke Finchen

Schnecke Finchen

So nach dem ich übers Wochenende durch Abwesenheit geglänzt habe, habt ihr mich nun wieder an der Backe. Im Gegensatz zu EHEC hilft bei mir auch gutes Abwaschen nicht, denn mein Kopfsalat wird direkt zu Papier gebracht…

Was bisher geschah: Am Sonntag haben wir uns spontan entschlossen dem Steinwasenpark einen Besuch abzustatten. Schon die Fahrt hat Spaß gemacht und  auch der Tag war bis auf ein paar Kleinigkeiten prima. Als erstes wäre da mal das Geläuf, den wenn man nicht zu den Nachkommen von Luis Trenker zählt macht die Steigung des Weges der an den einzelnen Tiergehegen vorbeiführt schon ganz schön dicke Waden. Mir war die körperliche Ertüchtigung natürlich sehr willkommen, die Königin scheint allerdings keine Bergziegengene abbekommen zu haben. Geschafft haben wir den Weg vorbei an Rotwild, Wildschweinen und dem Luchs natürlich doch, auf der anderen Seite gings zum Glück wieder runter. Die Verpflegungshütte auf dem Weg, war zur Mittagsessenszeit auch sehr willkommen. Der Part mit dem Tiergehege bekommt die volle Punktzahl, der erste Spaß stellte sich schon beim Forellen füttern ein – imposant die großen Proteinbomber. Dann ging es weiter vorbei an Hasis, Rentieren, einem Murmeltier und Rehen die beim Füttern mit der Zunge auf der Hand kitzelten.
Der erste Rückschlag kam beim Wildwasser-Rafting, ich gebe zu wir hätten uns nicht anstellen sollen, denn das Kind wird ja erst vier, aber der Mann am Einstieg hatte noch etwas von Kundenservice, Freundlichkeit oder Kinderstube gehört. Die Ansage war äusserst direkt, derb und vom Tonfall und der Wortwahl mit deutlich Verbesserungspotential. Die Tränen der kleinen Prinzessin trockneten erst wieder auf dem Sessellift und während sie bei Ihrer Mutter auf dem Schoss im Sommerrodel saß, lachte sie sogar schon wieder. Unten angekommen gingen wir zuerst in die „Eiswelt“ – nett die kitschigen Plüscharktikbewohner, dann weiter durch die dilettantische Gletscherhöhle und zum Glück war Papa zu schnell und sah den Yeti mit den leuchtenden Augen und dem wilden Gebrüll rechtzeitig um Frl. Schnecke vor Alpträumen zu bewahren – hier hätte ich mir ein Schild für Eltern gewünscht. Dann ging es weiter ins Märchen-Kino – zwei Reihen Gipspilze zum Sitzen und ein großer LCD… Die Miniaturschwarzwaldhäuser waren sehr schön und mit Liebe gemacht. Gleiches galt im Prinzip auch für die Schwarzwaldbahn, mit ihren Puppen und typischen Szenen bestimmter Stellen – wäre da am Ende nicht dieser Vulkanschlot mit den verschlossenen Türen gewesen, aus dem urplötzlich der leibhaftige Pferdefüssige wie Oscar aus der Tonne auftauchte, mit den Augen leuchtete, lachte und sagte: „Willkommen in der Hölle“. Gut so schlecht war der Park nun auch wieder nicht und irgendwie passte diese Endhaltestelle nicht ganz ins Konzept der Bahn, die ansonsten eher für Kinder geeignet ist. Ich hätte mir wie bei den anderen Attraktionen ein Hinweisschild gewünscht.
Immerhin war mir inzwischen die Assistentin der Geschäftsleitung über den Weg gelaufen und ich hatte dem „netten“ Herren vom Rafting eine kleine Nachbesprechung für diesen Tag organisiert – man tut was man kann!

Zu Abend haben wir dann im Schützen in Littenweiler gegessen und mit einem Eis hier in Breisach nach gespült. Kalorienguthaben war nach diesem Tag noch reichlich vorhanden. Abends habe ich noch meinen eigentlich besten Freund angerufen um ihn um einen Gefallen zu bitten und wurde dabei daran erinnert, daß ich mich noch selbst für den letzten Gefallen revanchieren muss. Es war mir peinlich und ich fühlte mich schlecht, werde das aber wieder gerade rücken.


Am Montag ist dann eigentlich ziemlich viel passiert. Über meine Mittagspause haben wir uns zwei Wohnungen angesehen, am gleichen Tag noch die Zusage für eine der beiden bekommen – sieht so aus als ziehen wir mal wieder um. Abends war ich dann noch in Freiburg in ein paar Läden weil ich etwas gesucht hatte, das man mir aber nicht verkaufen wollte oder nicht mehr auf Lager hatte – mehr dazu ein anderes Mal.

Sowohl Montag als auch Dienstag waren sehr stressig auf der Arbeit, aber es macht jeden Tag mehr Spaß, weil ich jetzt viel selbständiger arbeiten kann. Heute habe ich dann auch wieder das Kind von der Kita abgeholt. Körperliche Betüchtigung durch nach Hause laufen viel auf Grund des Regens aus, so daß wir auf den Bus gewartet haben. An der Bushaltestelle stelle, zeigte mir mein Frl. Schnecke eine Namensgefährtin welche die Scheibe des Häuschen entlang schneckte. Sie war ganz fasziniert und ich ließ sie gewähren. Als sie mir ihre Spielgefährtin das nächste Mal zeigte, war deren Eigentumswohnung einem Erdbeben zum Opfer gefallen und ihr Lebenslicht erloschen. Auch ohne CSI Breisach anzurufen erkannte ich sofort, dass es sich hier um einen klaren Fall von Schneckenmord oder Mord unter Schnecken handelte und schimpfte das kleine Fräulein ordentlich aus. Irgendwo muss sie gesehen haben wie jemand auf Käfer oder anders Getier gestanden ist. Ich habe ihr dann erklärt, daß man keine Tiere töten darf, es sei denn es sind Stechmücken, Moskitos oder sie schmecken gut und dass das so nicht geht. Die gesamt Heimfahrt im Bus herrschte dann Funkstille, zudem gab es Fernsehverobt und Liebesentzug. Schnecken sind Freunde!

Erst als ich kurz darauf an der Wohnungstür klingelte lockerte sich die Stimmung, eine Dame war gekommen um uns für den Zensus – die Volkszählung – zu befragen. Wir sind also einer von 10% ausgesuchter Haushalte in Deutschland, bei der Wahrscheinlichkeit und dem Glück sollte ich entweder Lotto spielen oder auf den Verzehr von rohem Gemüse und Salat dringlichst verzichten… 

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