Hody72
User
41, Germany
Tracks Played : 8344

free counters
9. August, 2011

Hugh Hefner der Backwaren

Hugh Hefner attending Kandy Masquerade at the ...

Image via Wikipedia

Freunde, Genossen, Mitrömer, fragt mich mal was das für ein Tag war!?

Fragt nicht! Heute morgen hatte ich Schmerzen und bin kurzfristig zum Arzt weil ich davon überzeugt war totkrank zu sein, ich hatte mir schon überlegt was ich mit den letzten Tagen anfange. Ich habe dann einen kurzfristigen Termin beim Spezialisten bekommen und war schon fast enttäuscht als ich als kern-gesund klassifiziert wurde. Gut, dann existiere ich halt noch ein bißchen.

Ihr merkt schon mein Humor ist heute Abend eher ein bißchen auf der dunklen Seite der Macht, ich hoffe es gibt da Kekse. Überhaupt Backwerk, davon habe ich heute reichlich genascht. Einback, Vollkorn, Brezel, Schoko-Croissant ich hatte sie alle, ich bin sowas wie der Hugh Hefner der Backwaren. Dabei hatte mich der Onkel Doktor noch für meine bisherige Gewischtsabnahme von immerhin nach 25 kg gelobt um mich dann anschliessend ermahnen nicht nachzulassen. Dabei fühle ich mich dieses Jahr so ein bißchen wie Arminia Bielefield letztes Jahr, ganz schwach angefangen und dann ganz stark nachgelassen.


    Ehrlich ich muss wieder in die Spur finden, mich darauf besinnen, dass es doch bisher so gut geklappt hat. Irgendwann habe ich dann aber leider die Motivation, die Disziplin und schon 3 abgenomme Kilos verloren. Ich fühle mich leer wie die sprichtwörtliche Flasche von Giovanni Trappatoni, ausgebrannt wie die Häuser in Tottenham und antriebslos wie Diego vor einem Pokal Endspiel. Die Melancholie ist mein Freund und selbst kleine Dinge fallen undendlich schwer. Dabei geht es mir doch eigentlich gut wie nie, mit der neuen Wohnung, dem neuen Auto und den Perspektiven die sich beruflich wie hobbytechnisch auftun. Eben Jammern auf hohem Niveau, so bin ich eben – Egozentrenker wie ich vergessen gerne mal die Welt um sich herum, wo es immer mindestens einen gibt dem es viel schlechter geht.

    Dabei hält der Alltag an jeder Ecke Aufmuterung bereit, die junge Dame am Bahnhof in Breisach heute abend, langes dunkles Haar, kein Makeup, der Kleidungsstil eher konserativ, die Schuhe für eine Mount-Everrest-Besteigung zertifiziert, die Jacke outdoor tauglich, das Gemüt so grün wie die Trikots des VfL Wolfsburg. Zuerst war sie allein, dann gesellte sich ein junger Mann zu ihr, sie erzählte von den Stellen nahe des Freiburger Bahnhofs wo man schon Bäume sehe können die ihre Blätter braun verfärbt haben, oder wo schon Blätter abfallen. Warum das wohl so sei? – Ohne Wikipedia werden wir das wohl nie erfahren – Dann schaffte sie einen fliessenden Übergang zu Funkmasten, von denen Tiere verrückt spielten und mutierte Junge bekämen, hin zu Microchips und der allgegenwärtigen Überwachung. Irgendwann gäbe es dann vielleicht Chips die festhalten wann man Bus fährt und später käme dann die Rechnung – gab´s in Dublin, für die Maut der M50 schon. Während dessen  ignorierte sie erfolgreich, dass der junge Mann wahrscheinlich eher an dem unter der Bergsteigerausrüstung interessiert war und sparsam mit seinen Antworten war. Vielleicht ging es ihm aber auch wie mir, denn ich fand die Tatsache dass sie während des Vortrages den “großen Bauer” (Joghurt) mit einer Einweggabel aß. So kam ich mir doppelt unwert vor, weil ich ein Löffler bin und mein Mobiltelefon liebe.
    Das Diary für Androiden!

    Leave a Reply

      

      

      

    You can use these HTML tags

    <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>