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6. Januar, 2011

Enjoy the silence

Guten Abend werte Mitrömer und Römerinnen. Ich sitze hier allein im Wohnzimmer am PC, die Stille wird nur getrübt vom sanftem Summen des PC Lüfters. Eben habe ich mir Robin Hood angesehen, die neue Version mit Russell Crowe. Ein toller Film und ich habe jetzt noch feuchte Augen. Denn ich habe zum einen die mittelalterliche Kulisse – ich will einmal in meinem Leben in so einer Burg am Feuer übernachten – und die martialischen Kämpfe genossen zum anderen war ich von der Geschichte um Freiheit und der Romantik gerührt. In diesen Moment merke ich immer wieder wie romantisch ich doch eigentlich bin und wie ich liebevollen Umgang vermisst habe. Mein weicher Kern steht im krassen Gegensatz zu meinem äußeren Erscheinungsbild. Fast zwei Meter groß, kräftig und mit einem im wahrsten Sinne des Wortes dicken Pelz. Leider trifft das nicht nur auf meine massige Körperfülle zu, sondern auch für mein Äußeres. Als ich gestern Fotos von mir aus den letzten 7 oder 8 Monaten betrachtet habe und danach Fotos von vor 11 oder 12 Jahren viel mir auf was ich für ein Schwamm geworden bin. Unrasiert am Doppelkinn und ein Gesichtsausdruck der nichts von Kraft, Energie oder Elan widerspiegelt – ein Bilderbuch Dicker wie ihn auch Marius Müller-Westernhagen nicht besser besingen könnte. Ich war mir selbst unsympathisch auf diesen Bildern und schäme mich und zwar darüber es soweit kommen gelassen zu haben. Soweit dass ich mich fühle wie ein Schatten meiner selbst. Half the men I used to be – wie einst schon Kurti sang – wo das bei Kurt Cobain geendet hat, wissen wir alle. Zum Glück scheine ich da positiver zu sein – was auch am fehlenden Einfluss von Drogen liegen mag – in jedem Fall will ich etwas ändern. Von meinem Ernährungstagebuch habe ich Euch ja schon erzählt und dass ich meine Ernährung verändert habe. Gestern Abend kam nun die bestellte Waage endlich an. Heute morgen habe ich sie dann in Betrieb genommen, was gar nicht so einfach war, da die Anleitung auf französisch war – aber pas de problem. Da das letzte Wiegen beim Arzt ja etwas kurios war, habe ich leider keine absolut verlässlichen Vergleichszahlen, aber es sieht so aus als hätten sich 4-5kg Hody verabschiedet – sagt zum Abschied leise servus, den keiner will euch wiedersehen. Ich habe sichtlich gelächelt als ich aufs Waagendisplay gesehen habe und es tut jetzt auch nicht mehr so weh, dass ich gestern mit einem guten Freund essen war und der Versuchung zum mediterranen Salat mit Riesengarnele, Jakobsmuscheln und Buttermakrele noch Brot zu essen nicht widerstehen konnte – Gelegenheit macht Diebe. Nach der positiven Überraschung bin ich dann mit Hundi spazieren gegangen und habe mich zum ersten Mal seit langem wieder frei gefüllt. Ich habe den Regen genossen der mir sanft aufs Gesicht fiel und die klare kalte Luft. Früher war es für mich das Größte unter einem Sternenhimmel zu liegen oder Barfuß durchs feuchte Gras zu laufen. Ich hatte sogar mal ein altes Sofa auf dem Balkon und habe im Sommer gerne mal draussen geschlafen und mein Bett stand unter einer Dachschräge genau unter dem Fenster. Where Did All the Love Go – die Liebe zu mir selbst, zu meinem Körper und die Liebe zur Liebe? Ich weiß es nicht und habe es aufgegeben darüber nachzudenken an welchem Punkt das Alles verloren gegangen ist. Das einzige was ich weiß, ist dass ich das wieder zurückhaben möchte. Ich werde nie mehr 18, 21 oder 23 sein – aber ich kann mir wünschen wieder zu träumen. Sicherlich habe ich ein paar meiner Kindheitsträume in den letzten Jahren schon verwirklicht – ich habe ein NHL Spiel live gesehen und ich war auch schon in den USA. Jetzt möchte ich wieder lernen mich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen die mich früher so glücklich gemacht haben. The simple things – wie sie Joe Cocker in seinem Song beschreibt, ich möchte wieder in mir selbst ruhen und Bescheidenheit üben statt ständig Angst zu haben etwas zu verpassen oder nicht genug zu bekommen. Macht kaputt was Euch kaputt macht, wie es damals auf den Punk T-Shirts hiess. Ich entdecke gerade meine erste große Liebe wieder für mich – die Musik und versuche mich neu zu ordnen. Das vollkomme Glück erlebe ich aber derzeit nur in den Stunden mit meiner Tochter, vielleicht kommt es mir nur so vor, aber sie ist verschmuster denn je und jede Sekunde mit Ihr gibt meinem Leben einen Sinn. Ich könnte sie stundenlang nur ansehen und niemand bringt mein Herz so zum Hüpfen wie Frau Schnecke.

Bridget´s Bilanz:
Kalorienverbrauch: 62% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 1637 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht

Schokolade: zählt eine halbe Tasse Kaba auch?

Disziplin: heute war der erste Tag an dem ich Heisshunger hatte, bin aber eingermassen damit zurecht gekommen. Gestern leider wieder viel zu spät ins Bett und es gibt ein paar Dinge dich ich eigentlich diese Woche fertig machen wollte und nicht gemacht habe – würde sagen ausreichend bis befriedigend

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