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30. Januar, 2011

Into the great wide open

Into The Great Wide Open

Image by maartmeester via Flickr

Der Freitag zog fast ereignislos an mir vorüber. Ich bin nicht arbeiten gegangen weil ich mich noch immer nicht wohl fühlte. Ich vermute auch mal das meine Schlafgelegenheit auf dem Sofa zum Unwohlsein beträgt, da es sich dabei eigentlich um ein Sitzmöbel und nicht um eine Ruhestätte handelt. Am Freitag Abend hatte ich noch mit einem langjährigen Freund via Teamspeak geschattet. Ich kenne ihn nun schon so lange und möchte ihn um nichts in der Welt missen, wir sind irgendwie so verschieden und dann doch so ähnlich. Es war wieder einmal ein interessantes Gespräch, ich habe in diesen 2 oder 3 Stunden viel gelernt und es haben sich neue Perspektiven für mich aufgetan.
Die Nacht wurde dann gegen 7:30 Uhr jäh von meiner Tochter beendet. Sie weckte mich mit der üblichen Forderung nach Crispies und Kakao, was aber nicht weiter schlimm war, denn ich wollte sowieso aufstehen und im Geschäft Bescheid sagen. Ich hatte noch immer Kopfweh und irgendwie fühlte ich mich nicht wie andere Frauen, so dass nicht daran zu denken war die IT Probleme anderer Menschen an diesem Tag zu lösen – oder zumindest ein Ticket dafür zu eröffnen. Nachdem ich das kleine Prinzesschen mit einer Ration versorgt hatte habe ich am Schlafgemach der dazu gehörigen Königin geklopft um zu erfahren wie es mit dem Kind heute weitergeht. Ich wurde daraufhin zurück in die Kombüse beordert um eine weitere Ration in die Plastikboxen der kleinen Thronfolgerin zu packen während die Königin höchstpersönlich die kleine Blaublüterin einkleidete. Anschliessend habe ich das kleine adlige Wesen in die KiTa verbracht. Zuvor hatte ich mit Queen-Mum noch vereinbart, dass ich nach meiner Rückkehr noch einige weitere Stunden Schlaf benötige um mit etwas Glück doch noch irgendwann Herr meiner Kopfschmerzen zu werden.
Tatsächlich konnte ich meine „Nachtruhe“ so bis ca. 12 Uhr verlängern. Leider fühlte ich mich an dieser Stelle dann noch immer nicht wirklich fit, mein Rücken und die Gliedmassen schmerzten von der Nachtstatt und der Kopf fühlte sich immer noch wie bei einem Kater an – nur halt alkoholfrei – Kater light sozusagen. Nachdem ich mich überflüssiger Körperflüssigkeiten im Badezimmer entledigt hatte und mit einem Spritzer (frischem) Wasser versucht hatte die Müdigkeit aus meinen Sehorganen zu vertreiben, habe ich mich an den Tisch gesetzt. Die mir von der Gegenseite angebotene Tasse Kaffee nahm ich gerne an – beggars can´t be choosers. Während wir dort nun wie einst in alten Zeiten unser zugegebener Massen kärgliches Frühstück zu uns namen, lies mich mein Gegenüber wissen, dass es Gesprächsbedarf gab. Natürlich war ich nun neugierig geworden, doch die Unterredung sollte vertagt werden. Erst nach ein wenig Bettelei lies man mich dann wissen, dass man in Villabajo darüber nachgedacht hatte das Kriegsrecht auszusetzen. Ich hatte seit jenem Abend vergangene Woche ein bißchen damit spekuliert… Meinen Vorschlag die Wocheneinkäufe schon heute zu erledigen um wenigstens ein bißchen frische Luft zu erhalten, wurde dann dankend angenommen. Aber statt wie bisher in den lokalen Discounter ging es diesmal über die Grenze, dorthin wo sich die Extremitäten von Lurchen in den Kühlregalen wiederfinden und dorthin wo meine arme kleine Schnecke Gefahr laufen würde mit schnödem Kräuterbutter auf einem Teller zu landen. Die Unterhaltung auf der Fahrt war erfrischend offen, vielleicht auch weil ich etwas aus dem Chat vom Vortag mitgenommen und gelernt hatte. Es war zwar glaube ich anfänglich komisch für das Staatsoberhaupt von Villabajo, dass Villaarriba weder direkt einlenken noch kapitulieren wollte, doch dafür ist Arena Tür nun geöffnet – into the great wide open. Alles scheint nun auf einmal wieder möglich, nachdem ich die letzten 37 Tage durch meine ganz persönliche Hölle gegangen bin. 37 Tage die ich so schnell nicht vergessen werde und 37 Tage die mein Leben nachhaltig verändert haben. Denn nichts ist auf einmal mehr so, wie es bis vor 2 Tagen vor Weihnachten erschien und das ist gut so.


Es gibt da ein paar Dinge tief in mir, die in diesen Tagen gestorben sind, einfach vernichtet und ausgelöscht wurden, während andere Dinge, die ich längst für vermisst erklärt hatte, plötzlich wieder aufgetaucht sind. Die Lethargie meiner Existenz ist mit dem Presslufthammer wiederbelebt worden und nun fühle ich wacher, lebendiger und aufmerksamer als in all den Jahren zuvor. Der tiefe Schock, die Existenzangst, der Tod den ich gestorben bin im Glauben meine Tochter vielleicht zu verlieren haben sich tief in meine Seele getrieben und dort weitere bleibende Schrammen hinterlassen. Wir alle sind nämlich nur das Produkt unserer Umwelt und unserer Erlebnisse – das ist auch die Kernaussage die alle Tattoos auf meinen Körper haben, denn sie sollen die Verletzungen die meine Seele hat auf meinem Körper visualisieren.
Doch zurück von der Quantenphilosophie in die Gegenwart, denn das Jetzt ist alles worüber ich sprechen kann. Heute war es fast ein Tag wie ich ihn von früher kannte, mit gemeinsamen Frühstück, einem Ausflug und so ganz ohne Diskussionen. Erstaunlicherweise war sogar mein Diätplan von Interesse und dem bisher erreichten wurde durchaus Tribut gezollt. Es sind sogar einige Ideen und Anregungen entstanden. Plötzlich erscheinen Maßnahmen die noch vor einem Monat kategorisch von der Gegenseite abgelehnt wurden nicht nur als akzeptabel sondern als der einzig mögliche Weg in eine Richtung. Natürlich ist die andere Richtung nach genauso möglich und momentan stehe ich noch vor der Weggabelung und bin am überlegen oder es sich lohnt zu laufen oder ob ich besser in die andere Richtung gehe. Ganz neue Laufen lernen werde ich aber in jedem Fall müssen und das Einzige was ich aktuell sicher sagen kann, ist dass ich so oder so Regeln und Vorgaben setzten werde. Denn mein Leben ist nicht mehr das Selbe, genauso wie meine Ansprüche, Erwartungen und Gefühle. Im Gegensatz zum Text des heutigen Header-Songs bin ich aber kein Rebel without a clue sondern intelligent genug, die selben Fehler nicht ein zweites Mal zu begehen und nicht ein zweites Mal mich selbst zu vergessen…

Bridget´s Update:
Freitag Kalorienverbrauch: 51% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 2482 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht
Samstag Kalorienverbrauch: 50% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 2177 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht
Schokolade: Nein, sogar im Restaurant zur Kaffeezeit gabs zuerst nur einen Latte Macchiato und später dann Obsalat gegen den Hunger.

Disziplin: Bin ganz zufrieden, fühle mich derzeit wohl mit mir selbst – habe mich heute ausnahmsweise gewogen und 400g des zurückgekommen Kilos sind schon wieder weg – you can do it Forest!

 

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