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31. Januar, 2011

I am what I am

Zwei Tage habe ich nun mehr oder weniger in Ruhe gelassen, ein ganzes Wochenende ohne mein Gelaber und Philosophien. Ich hoffe Ihr habt Euch also gut erholt und seit jetzt wieder frisch und belastbar. Doch keine Angst, jetzt wird nicht etwa gejammert, sondern nur berichtet was bisher geschah – das Diary sozusagen als Soap-Opera. Und ein bißchen erinnert das Ganze dann ja auch an eine Soap oder Telenovela wie man das ja nun nennt. Der Begriff kommt eigentlich aus dem Spanischen. Speziell in Südamerika sind diese Serien berühmt und so manches Format wie „Betty La Fea“ (Ugly Betty) wurde schon erfolgreich nach Europa exportiert.
Wie in diesen Seifenopern ist auch mein momentanes Leben ein stetiges Auf und Ab. Mal passiert fast gar nichts, so wie am Samstag; mal ziemlich viel wie am Sonntag. Samstag wurde die Wohnhöhle mit mehr oder weniger vereinten Kräften auf Vordermann gebracht. Also nichts ungewöhnliches, wären da nicht die Äußerungen der weiblichen Hauptrolle meiner ganz persönlichen Soap gewesen. Zum ersten Mal wurde darüber sinniert, dass Job, Haushalt und Kind eben doch too much sind bzw. zu wenig Zeit fürs Kind übrig bleibt – es wurde sogar darüber nachgedacht das Facility Management künftig outzusourcen. Danach habe ich gekocht, Steaks mit Salat. Anschliessend sind wir mit Frl. Schnecke nach Freiburg. Zwar wollten wir eine Netbook Tasche kaufen, aber dank mangelnder Auswahl haben wird dann nur gebummelt. Am Ende sind wir im Karstadt-Restaurant gelandet, wo sich Frl. Schnecke dann eine Stunde auf dem Spielplatz vernügte während ich einen Kaffee genoss. Währenddessen hatte Schneckenmama alte Bekannte getroffen, die uns dann Gesellschaft leisteten – schön wenn man Menschen nach so langer Zeit wiedersieht. Nachdem Frl. Schnecke dann später im Bett war, haben wir uns „The Time Traveler’s Wife“ angesehen – toller Film, hatte zuerst Angst er wäre langweilig.
Für den Sonntag war dann ein erneuter Anlauf für das Kindertheater im Vorderhaus geplant. Bis nach dem Frühstück war auch alles soweit in Ordnung, aber als ich vom Gassigehen zurück kam, plagten mich auf einmal Bauchkrämpfe. Diese hielten leider fast den ganzen Tag an und ich musste mehrmals den Agenten 00 besuchen. Irgendwie habe ich es dennoch durch „Mama Muh“ geschafft und es wäre schlimm gewesen die quietschvergnügte Frau Schnecke nicht dabei beobachten zu können. Zum Mittagessen ging es dann zu Oma´s Küche. Eine warme Nudelsuppe linderte meine Krämpfe ein wenig. Wie sagte mein Arbeitskollege damals so philosophisch „Bevor ich besudel Puppe, ess´ ich noch ´ne Nudelsuppe“. Mir war aber nicht nach besudeln und die einzigen Puppen waren in der Spielmöglichkeit für Kinder. So dass wir trotz des leckeren Angebotes nicht lange geblieben sind. Doch statt direkt zurück in die Provinz zu fahren, sind wir noch quer durchs Vauban und Rieselfeld gefahren um Kindergärten zu sichten die ich angerufen hatte. Ich würde hier von der Gegend das Rieselfeld zum Punktsieger ernennen – das Vauban sieht mir zu chaotisch aus – ich glaube ich werde alt. Auf der Heimfahrt, irgendwo zwischen Opfingen und Merdingen, in Wippertskirch auf der Ruländerallee meinte die Chaffeuse dann „I am what I am“ – um auf Englisch fortzufahren – mit dem Satz, mit dem Auto aber natürlich auch – daß sie ein Großstadtmädchen sei und das nicht leugnen könne. Ich habe mir dann direkt die Rechte an dem Zitat gesichert – seht Ihr wie ich an Euch denke? Zu Hause habe ich mich dann zu Frl. Schnecke aufs Sofa gelegt und bin prompt eingeschlafen. Danach ging es mir zumindest ein wenig besser, ich habe dann ein paar Zwieback gegessen und gegen 17 Uhr beschlossen, dennoch zu versuchen Fussball zu spielen. Eben ganz im Sinne von Schalke 04, versuchen kann man es ja wenigstens. Im Gegensatz zu den Knappen hat es dann sogar recht gut geklappt an diesem Abend. Wir haben rund eineinhalb Stunden gespielt und ich bin am Ende glücklich und müde nach Hause, auch wenn ich nicht ganz mit mir zufrieden war, weil ich viel mehr hätte laufen können. Ich habe dann noch kurz mein Ernährungstagebuch gepflegt – schöner Sch… wenn man im Restaurant isst – und mich dann später via Sport im Dritten des SC Freiburg Auswärtssiegs beim VfB erfreut. Danach hätte ich gerne noch ein wenig Fifa 11 gezockt, aber ich war vernünftig und bin um 23 Uhr ins Bett.

Dieser Entschluss sollte sich als weise herausstellen, denn heute morgen um 5.15 Uhr klingelte unbarmherzig mein finnisches Telekommunikationsgerät um mich ebenso finnisch frostig daran zu erinnern, dass die Nacht in diesem Moment offiziell für mich beendet war – finished sozusagen. Knapp 50 Minuten später saß ich also wieder im Zug, die Ohrenschmalzbohrer in den Lauschlappen und zum millionsten Mal „The Gathering“ bis zum Anschlag aufgedreht. Entspannungsmusik um noch ein bisschen zu dösen bevor um 6:30 Uhr der Bahnhof erreicht ist. 5 Minuten vom Gleis in mein Büro. Dort habe ich erst mal die 20 Minuten genutzt bevor es offiziell um 7:00 Uhr losgeht und mein Hab und Gut umgezogen. Wir haben die 2 verwaisten Schreibtische der emigrierten Kollegen übernommen, damit die drei noch verbliebene IT-Musketiere in jeder Hinsicht näher zusammenrücken können. Das ist auch nötig, denn an Arbeit mangelt es glaube ich aktuell keinen von uns und ich muss meine durch die Krankheitstage liegengebliebenen persönlichen Tasks nachholen. Dazu noch eine weitere Schulung heute, eine große Statistik die mich immer einen Großteil des Montags kostet und morgen noch Meetings und die Vorbereitung darauf. In Irland würde man mich jetzt ein „Busy Bunny“ nennen und es ist auch schön ausgelastet zu sein und mit den Aufgaben zu wachsen. Nachdem wir dann von der Kita heim gelaufen und Frl. Schnecke mir nochmals die besten Szenen aus „Mama Muh“ erzählt hatte, habe ich dann gekocht. Chicken Nuggest für die Damen, Geflügel Hamburger Paddies für mich – dazu überbackene Aubergine und Salat für alle. Dann noch Cocita ausgeführt und den Müll verbracht, während man in Villabajo auch ohne Fairy Ultra gespült hat. Nach dem Schneckenbad dann noch den Schneckenschlafanzug ans Kind angebracht und nachdem es dann im Schneckenbett war, seiner Mama geholfen oben erwähnte Laptop Tasche in Ebay zu erwerben. Am Ende habe ich sogar eine Umarmung und einen Kuss bekommen, wer hätte das vor 5 oder 6 Wochen für möglich gehalten?
Ich glaube niemand und am wenigsten ich selbst, so wie ich nicht geglaubt hätte, dass ich tatsächlich eine Ernährungsumstellung hinbekommen kann und dass so schnell 10kg purzeln. Aber am Ende bin ich auch was ich bin – „I am what I am“ und ich weiss jetzt was ich will und auch ziemlich genau was ich nicht (mehr) will. Irgendwo unter dem Fettmantel ist nämlich ein Superheldenumhang versteckt… Super-Hoschi kommt zu Dich gefliegt…

Bridget´s Zusammenfassung:
Sonntag Kalorienverbrauch: 62% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 1609 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht
Montag Kalorienverbrauch: 52% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 1834 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht
Schokolade: Mmmmm in Oma´s Küche zwinkerten mir winzige Möhrenköpfe, Negerküsse politisch unkorrektes Schaumgebäck zu, habe ich deshalb natürlich ignoriert.

 

Disziplin: Ernährung läuft recht gut, gehe einigermassen früh ins Bett und bin fleissig auf der Arbeit – bin das wirklich ich?

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