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24. März, 2011

Zombie

Glaubt Ihr an Zufälle? Der eine oder die andere dürfte an dieser Stelle das Ergebnis des donnerstäglichen Wiegevorgangs erwartet haben – ich habe immer noch die Hoffnung, daß tatsächlich wer mitliest! Ich habe kläglich versagt heute morgen, ich bin ein Verlierer, ein Rohrkrepierer und ein Köperklaus. Nicht das ich nicht abgenommen hätte diese Woche, das heisst ich weiß es gar nicht ganz genau, aber ich habe es einfach nicht hinbekommen drei identische Gewichtsanzeigen auf das Display zu bekommen, war einfach nicht fähig dreimal ruhig in der gleichen Position zu stehen, so daß ich von 700g weniger bis über ein kg mehr fast alles mal hatte in rund zehn Versuchen! Wird vertagt…
Ich kann Euch an dieser Stelle beruhigen, den Alkohol war trotz des Postings von gestern und der Idee mit der flüssigen Ernährung nicht im Spiel. Vielmehr habe ich mich so gefühlt wie sich vermutlich die Herren Grafite, Diego, Benaglio, Tuncay und Helmes die Woche nachdem Felix Magath „Zustand der Mannschaft ist schlecht“ gesagt hat. Kein Wunder den einen Medizinball dürfte Pierre Littbarski kaum allein hochheben können und ein Engländer wie der sympathische Steve McLaren wird wahrscheinlich lieber Pints stemmen. Wo waren wir stehen geblieben? Genau, ich wollte jammern! Der Arbeitstag gestern war wieder very ziemlich stressig und ich wäre sogar fast zu spät zum Fußball gekommen obwohl wir erst um 20 Uhr gespielt haben, weil die Dame des Hauses im Stau auf der Autobahn in Frankreich stand. Der Kick war schön obwohl wir mit über 10 Toren Differenz verloren haben, das kommt davon wenn man „externe“ zum Fussball einlädt – nämlich Freunde die seit einiger Zeit beim vorher firmeninternen Mittwochs-Kick mitspielen. Wie auch immer dem sei, ich erspare Euch einen Kommentar zu meiner mäßigen Leistung – nur eins, ich hab auch ein- zweimal das Tor getroffen und komme zurück zum Thema. Beim Duschen hatte der Letzte Schalker noch von einem Zombie Shooter erzählt, denn er sich auf seine weiß-blaue PS3 geladen hatte. Als ich mich dann wieder hübsch gemacht und die gefühlt unendlich lange Treppe nach oben zur Getränkeausgabe erklommen hatte, habe ich Glück gehabt, daß er mich nicht auch noch gleich auf Korn genommen hat, denn mein Gang ähnelte einem schlurfenden Untoten. Eine Johannisbeerschorle später sind wir dann zu seinem Auto gegangen, also er, ich bin mehr ihr wisst schon… Zuhause angekommen, bin ich dann mit in selben Tempo weiß-blauen New-Beetle in meine Behausung – ihr ahnt es an der Stelle schon – geschlurft. Da ich die erlittene Niederlage, oder sollte ich sagen das Debakel noch aufarbeiten musste, habe ich noch Fifa 11 zu Fallstudien herangezogen, ich wollte eigentlich den Karrieremodus ausprobieren, hatte wohl vergessen, daß der nur auf der Konsolenversion existiert. Gut, dann spielt die #72 eben bei Be-A-Pro für den SC Freiburg. Whatever, auch virtuell ist es in dieser Nacht nicht besser geworden. Als ich dann gegen 1 Uhr ins Bett bin, konnte ich nicht einschlafen, weil ich das Blut in meinen Zombiefüssen pulsieren gefühlt habe. Es ging eine geschätzte Ewigkeit bis ich endlich eingeschlafen bin.

Ich muß an dieser Stelle nochmals zu der Stelle mit der Dusche zurückspringen, keine Angst es hat nichts mit verlorener Seife zutun. Während wir in die Umkleide kamen und uns zum Duschen fertig machten, war gerade ein anderes Team auf dem Sprung. Ich hatte die leider nicht wirklich seltene Gelegenheit einen Bayern-Fan in freier Wildbahn zu studieren. Unser Exampler war groß gewachsen, sichtbar tättowiert und trag eine Brille der Marke Glasbausteine und eine blaues Udo Lattek Gedächtnissweatshirt. Er gab seinen Mitspielern zu verstehen daß der Holländer (Louis van Gaal) sowie alles falsch gemacht hätte als er sagte er komme vor der Saison mit dem Team aus, daß Abwehrspieler her müssten und daß zum Glück der Langhaarige (Martín Demichelis) in Malaga ist, die restliche Abwehr alle zu jung seinen und nichts könnten – nämentlich zählte er David Alaba und Edson Braafheid auf und daß der einzige der was taugt der Russe sei – der eigentlich Ukrainer ist und übrigens Anatoliy Tymoshchuk heisst. Dann zog er wild gestikulierend von Dannen. Interessant solche Kabinengespräche und auch an der Theke gab es für elfische Spitzohren wie mich so einiges zu hören, auf dem Barhocker einen Meter entfernt war da die Rede von Blasen, Geschlechtsverkehr, einem finanzierten Studium und jemand der genau wisse wie man an Geld kommt – und jemand der weiß wenn es besser ist wegzuhören und zu gehen.

Nach vier Stunden Schlaf bin ich dann auch direkt wieder im Zombiemodus aufgewacht, habe meinen Wecker im Handy noch ein paar Mal um fünf Minuten nach hinten gestellt, um noch ein paar Minuten mehr zu schlafen und auch ganz sicher meiner Frau den Schlaf zu rauben. T minus 20 Minuten waren am Ende noch übrig für frisch machen, anziehen, etwas Essbares einpacken und Hund kurz rauslausen. Habe dann einfach größere Zombieschlurferschritte gemacht, den Bus und den Zug erreicht und dann im Laufe des Morgens mehrere Kaffee und ein Red Bull Sugarfree eingesetzt um die Lebensgeister zu wecken. Gar nicht so einfach wenn man untot ist. Hunger hatte ich auch nicht wirklich und bin mehr oder weniger mehr in die Mittagspause gegangen um ein bißchen raus auf dem Office zu sein, als um etwas zu essen. Ich bin dann losgeschlurft, durch die Bahnhofshalle, durch den Innenhof der Haupost mit seinen Lokalen, an meinem Stamm-Sushi-Dealer vorbei und durch die Markthalle. Ich glaube ich hätte noch ewig so weiterlaufen können. Plötzlich waren die Beine wieder leicht und ich fühlte mich nicht mehr wie nach einem Kampf mit Vitali Klitschko. Ich dachte vielleicht fragt mich unterwegs wer von Fudder „Hody wie ist Dein Stil“, fotografiert mein Sonnenbrillengesicht und macht ein Interview zum Thema „Ich steh‘ dazu, ich bin Grobmotoriker“. Keine Ahnung ob es nun am Sonnenlischt lag oder an der Musik auf meinen Ohren, einem Poutpouri aus Ministry, Kid Rock, Body Count, Coperate Avenger und Helmet feat. House of Pain. Musik die gute 20 Jahren auf dem Rücken hat, ich bin offiziell ein alter Sack, ein schmutziger alter Mann wie mein bester Freund jetzt sagen würde. In jedem Fall weiß ich jetzt warum Fussballer auslaufen noch den Spielen und ich bin darüber hinaus am Ende auch noch eingelaufen. Nämlich in den Schlappen, wo mich ein Salat mit Scampi-Spießen doch noch zum Essen bewegt hat. Nach dem Verzehr bin ich wieder losgelaufen und fast direkt gegenüber des Schlappen in den Gravitationsstrahl eines Eisladens geraten, zum Glück hatte ich die Kopfhörer noch nicht auf und hörte eine Mutter zu ihrem Sohn sagen, daß man auch mal widerstehen können muss. Folglich bin ich weitergelaufen, am Stadttheater hat dann das Portofino seine eisigen Cremefühler noch mir ausgestreckt aber in Ermangelung einer passenden Geschmacksrichtung habe ich auch hier widerstanden! Fast hätte mein Mittagspausen-Roadmovie ein Happy-End gehabt, wäre da nicht der Stand im Bahnhof gewesen! Offenbar war ich der erste mit exotischen Geschmacksnerven an diesem Tag, den die Kokussnuss-Eiscreme war noch jungfräulich und genoss es als ich sogar ein paar Kokosraspeln auf meiner Zunge spürte. Das erstaunlichste an dem ganzen Ausflug war aber, daß ich seit dem Vorab durch meinen schlurfenden Gang im Zombiemodus über die Überschrift zu diesem Post nachgedacht hatte und plötzlich während ich meinen Salat aß aus irgendeinem Ghettoblaster auf der Kajo just dieser Song von The Cranberries zu hören war – glaubt Ihr an Zufälle?

Kalorienverbrauch Mittwoch: 69% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen- 1486 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht (Danke König-Fußball!)
Kalorienverbrauch Donnerstag: 53% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 1904 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht

Schokolade: Mittwoch Apfelkuchen, Brotcracker ein Desaster! Donnerstag, Ice-Ice Baby!

Disziplin: Mittwoch ganz schlecht, Gelegenheit mach Diebe, heute Donnerstag sehr zufrieden, komme auf 80-90 Minuten spazieren gehen, brav das Brot des Salats verschmähnt und komme auf nur knapp über 2000kcl!

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