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14. April, 2011

Jamming…

Gefunden bei lachschon.de

Gefunden bei lachschon.de

Eben aufgewacht, das letzte Spiel der Reportage verschlafen – Real gegen Tottenham. Egal es war ein schöner Fußballabend. Zuerst selbst ein bißchen gegen den Ball getreten und dann Schalke 04 gegen Inter Mailand zu Hause im Anschluss.
Reibe mir die Äuglein, bin fertig wie ein Schnitzel. Das eigene Spiel war schön, fordernd, interessant – lange gut mitgehalten und am Ende doch mit 7 Treffern Unterschied verloren. Die Kräfte habe irgendwann noch einer halben Stunde nachgelassen, die Laktatwerte wahrscheinlich unterirdisch, weit und breit keine Kondition à la Felix Magath. Ganz schwach angefangen und dann ganz stark nachgelassen. Immerhin habe ich gleich zu Anfang zweimal ins Tor getroffen und ich halte schon länger durch als noch vor Wochen. Es läuft sich leichter mit 20kg weniger, stellt Euch vor ihr schleppt 20(!) Milchtüten mit Euch herum!? Das Sprinten geht wieder besser und trotzdem war es dem Pumpen nach heute wieder der FC Maikäfer für den ich gespielt habe!

Nach dem Spiel habe ich geflachst, daß ich nächste Woche ins Höhentrainingslager gehen werde. In 2600 Metern über Normalnull eine Pferdelunge anlegen und dann in heimischen Niederungen ganz groß auftrumpfen! Der Einäugige unter den Blinden sein!
Gemeint war natürlich der Tourismus Slogan des Reiseziels: „Bogotá: 2.600 metros más cerca de las estrellas“ – also frei übersetzt 2600 Meter näher an den Sternen.  Tatsächlich habe ich in den ersten Tagen in der kolumbianischen Hauptstadt meistens etwas mit der Umstellung zu kämpfen, mit der dünnen Luft. Zum Vergleich Freiburg liegt 278 m ü. NN und Santafé de Bogotá 2.640 m hoch. Da wird Shopping wie eine Pflichtspiel der Nationalmannschaft in La Paz (Bolivien, 3.600 m ü. NN). Lauftraining wird es bestimmt genug geben den in den bei 20 Stadtbezirken und 7,9 Millionen Einwohnern gibt es genug zu sehen. Zu meinen Favoriten zählen vor allem die vielen guten Restaurants, ich werde wohl eine Steak Diät einlegen, bei den Preisen muss man einfach Steak verspeisen! Mein Lieblingsrestaurant ist Carbon de Palo was sozusagen Holzkohlegrill heisst und genau darauf wird auch das zubereitet was man sich vorher an der Fleischertheke im Eingangsbereich ausgesucht hat. Ebenfalls ein Highlight ist das 1492 in der Zona Rosa – der Touristenmeile in Bogotá. Die Königin dagegen ist ein Anhänger von Crepes y Waffles und damit ganz eindeutig auf der Süßen Seite der Macht. Mir sind Proteine lieber und ich werde jede Menge Punta de Anca und Babybeef verzehren und plane ausserdem den Erstbesuch von La Frageta und meinen ersten Hummer. Mein persönlicher Favorit, wenn ich nicht gerade esse, ist aber das Zentrum Unilago, so eine Art Shopping Mall für Geeks und Nerds wie ich und Du. Dort gibt es vom Handy, über den USB Raketenwerfer bis hin zum Komplettsystem alles was das kleine Techie-Herz begehrt. Beim letzten Besuch habe ich mir prompt den 25,5″ Zoll Monitor vor dem ich gerade sitze importiert – mit ordentlich günstig gegenüber good Old Germoney natürlich und 26″ waren mir prahlerisch. Im Unilago kann man mich schon mal mal ein paar Stunden aussetzen, da kommt die zweite Luft von ganz allein. Ausreichend FleischRestaurants gibt es dort übrigens auch. Ein weiteres Muß ist die Zona Franca, Freihandelszone, Basar und Schnäppchenparadies in Einem. Dort wird eigentlich alles angeboten, egal ob im Original oder auch mal als Kopie. Letztes Mal hat mich ein netter Verkäufer beim Klamottenkauf beschwatzt, ich dachte er meinte Baumwollene XXL-Zelte in meiner Größte und war dann ziemlich enttäuscht als er mich zu T-Shirts von 2Pac & Co. führte – er hatte mich für einen amerikanischen Gringo gehalten!


Am allermeisten freue ich mich aber auf ein Wiedersehen mit der Verwandtschaft, mit der tollsten Schwiegermutter der Welt, dem coolsten Schwiegerpapa, den beiden bildhübschen Schwägerinnen und ihren süßen Töchtern und netten Männern, auf eine unendliche Zahl von Tanten und Onkels und auf Tia-Schokolade. Meine persönliche Lieblingstante, super sympathisch und in einer Schokoladenfabrik angestellt und – ihr ahnt es schon – spendierfreudig was das braune Gold angeht. Ihr Gunst wird eigentlich nur noch durch die Tanten in Buga erreicht, betreiben diese doch eine Manufaktur für arequipe bzw. manjar blanco und sind eben so gastfreundlich und süß wie Ihr Produkt.

Wenn ich mir das alles so betrachte, dann ist bei meiner seit meiner Teenagerzeit existenten Vorliebe für Kaffee und der Liebe zum Rindfleisch, eine kolumbianische Königin die einzige logische Wahl gewesen! Gut, eigentlich hat sie mich ja damals vor 11 Jahren gefunden, gutes Personal ist eben rar. Hoffen wir, daß die Dame meines Herzens bis nächste Woche wieder auferstanden ist, denn aktuell ist sie mit einem schlimmen Magen-Darm Infekt bettlägerig und ungefähr so agil wie die Hintermannschaft wie Hinter Mailand. Die Prinzessin hat die Regentschaft im Haus übernommen. Ich habe meinen regulären Broterwerb heute nach 2 Stunden abgebrochen und bin nach Hause zurückgekehrt um die beiden Blaublüterinnen zu betreuen und werde auch morgen statt IT Consultant Krankenpfleger, Hausfrau, Koch und Papa sein.

Bleibt zu hoffen, daß es mit der königlichen Vita bald wieder aufwärts geht und daß der Server dieses Tagebuchs morgen nicht wieder PapierStau hat, den der Chef meines jahrelangen Providers kommt erst am Montag aus dem Urlaub und kann meine Memory Probleme auf dem 64Bit Server dauerhaft beheben /Nerdmodus aus.
Kam jemand von Euch heute nicht auf den Blog?

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ZGO6LIi_zDQ]

2 comments to Jamming…

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