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25. April, 2011

Die Boteros

Die Boteros

Die Boteros

00:47 Uhr Ortszeit, die Augen schwer, der Kopf auch. Es war ein interessanter Tag gestern, der 3. auf dieser Kolumbienreise. Den Morgen haben wir zu Hause verbracht, die andere Schwester mit Schwager, Nichte und Hund war zu Besuch. Sehr zur Freud von Frl. Schnecke und zum Verdruß des Hundes. Wir haben länger geschlafen, uns ausgeruht und der Körperpflege gewidmet, eben so wie ein Sonntag sein sollte. Gegen 14 Uhr haben wir uns dann per Taxi auf den Weg ins Zentrum von Bogota gemacht. Das Reiseziel war das Botero Museum nahe der Plaza de Bolívar im Zentrum.

Die Fahrt von der Nordseite der Stadt ins Zentrum dauert relativ lange, es mag eine halbe Stunde gewesen sein. Eine interessante Sache, denn es gibt immer viel zu sehen. Am Anfang bewunderten wir noch die teilweise sehr künstlerischen Graffitis und die Neubauten und ich erfuhr etwas über die Stadtgeschichte. Es war merkbar wie sich das Straßenbild veränderte je weiter wir in Richtung Zentrum vordrangen. Ein paar Strassen vom Museum entfernt war deutlich mehr Müll auf der Straße als zuvor, Obdachlose und Bettler zwischen den Fahrbahnen oder jemand der versuchte sich mit jonglieren ein paar Pesos an einer Ampel zu verdienen. Die Straßen gesäumt von Händlern mit Karren, wo man vom Handylabekabel bis zur Radkappe so ziemlich alles kaufen konnte, in den kleinen Seitenstraßen vereinzelte Prostituierte – es war kurz vor 15 Uhr und heller Tag. Eben das andere Kolumbien, die andere Seite fernab von modernen Shopping Tempeln im amerikanischen Stil und bewachten Kondominien.

Das andere, ursprüngliche Kolumbien war dann auch in der Straße des Museums zu sehen. Schmale Strasse mit alten Bauten aus der spanischen Kolonialzeit, wahrscheinlich eine der schönsten Straßen in Bogota. Das Museum selbst kostete, wie alle Museen in Kolumbien keinen Eintritt. Also war genügend Budget übrig für ein Mittagessen im Museumsrestaurant, weshalb ich seit gestern ein neues Lieblingsgericht habe – Lomo in Kaffee-Sauce. Eine geniale Mischung die meine Vorliebe für Rindfleisch und Kaffee vortrefflich kombiniert, dazu Empanadas als Vorspeise, was will man mehr? Auch der kulturelle Appetit lies sich im Museum stillen, Frl. Schnecke zeigte peinlicher Weise bei jedem Botero Bild auf mich oder Königin und rief  „Papi!“ oder „Mami!“ – sehr zu unserer Erheiterung. Interessant ist auch die Ausstellung über kolumbianische Banknoten oder die Fotogallerie zur Geschichte des Landes.

Danach sind wir noch kurz über die Plaza Bolivar geschlendert und dann anschliessend mit einem weiteren Taxi zur Hacienda Santa Barbara gefahren, einer Hacienda die in ein schickes Shopping Zentrum umgebaut wurde. Zwar sind die meisten Geschäfte auch hier am Sonntag geschlossen, doch im inneren gibt es einige Spielmöglichkeiten für Kinder. Daneben ist die Gestaltung des Komplex auch sehr sehenswert. Auf der Fahrt vom Zentrum konnte ich dann wieder feststellen, wie sich das Stadtbild verändert, je weiter man vom Zentrum in die Außenbezirke fährt.

Zum Abendessen gab es dann Ceviche in der kolumbianischen Version mit Krabben und pikanter Tomatensoße, danach habe ich mich noch fast eine Stunde mit meinem Schwager unterhalten, das mit dem Spanisch geht so langsam auch wieder besser, gute Nacht!

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