A sample text widget

Etiam pulvinar consectetur dolor sed malesuada. Ut convallis euismod dolor nec pretium. Nunc ut tristique massa.

Nam sodales mi vitae dolor ullamcorper et vulputate enim accumsan. Morbi orci magna, tincidunt vitae molestie nec, molestie at mi. Nulla nulla lorem, suscipit in posuere in, interdum non magna.

29. Mai, 2011

Das Kind ein Trainingsgerät

Es fällt mir gerade ein bißchen schwer mich zu konzentrieren, ich sehe gleichzeitig durch mein Fenster in die Nacht, überlege mir wie ich meine Gedanken ausformulieren kann und höre „You oughta know“ von Alanis Morissette und überlege mir ob sie wohl an Scarlett Johansson gedacht hatte, als sie den Song schrieb, wahrscheinlich nicht denn die ihr Ex Ryan Reynolds war ja wieder auf dem freien Markt. Das war auch ich damals schon fast wieder als ich diesen Blog anfing. Für ein paar Wochen war meine Welt so in die Richtung „Some Pain Will Last“ von Kreator eingeordnet, bevor ich dann zuerst die Kurve bekommen habe und anschließend significant other sich die Sache nochmals überlegt hat. Wenn ich in die Nacht schaue, erinnere ich mich daran. Vielleicht auch deshalb, weil ich damals so oft einsam und allein raus ins Dunkel gestarrt habe. Damals wie heute wirkt es beruhigend, der Unterschied ist nur dass man jetzt das Fenster einen Spalt dabei offen lassen kann.

Trotzdem war ich heute sozusagen alleinerziehend, die Königin musste Vielflieger-Wünsche erfüllen, so dass Frl. Schnecke und ich ganz allein waren. Nachdem wir dann noch mit Mama gefrühstückt haben, habe wir uns noch eine Stunde entspannt, das Kind gespielt und ich meine Mails kurz angesehen bevor wir uns partyfertig gemacht haben. Denn um 10 Uhr stand das Sommerfest im Kindergarten auf dem Programm. Das kleine Goldkehlchen hätte im Chor mitsingen sollen, doch ich habe zu spät in den Bus Plan gesehen und so sind wir erst ca. 40 Minuten nach 10 da gewesen und der Showteil war leider schon fast vorbei. Hätte unter Umständen nicht geschadet wenn man den Ernähren der kleinen Super-Talente gesagt hätte, wann die Auftritte genau sind… Der nächste Programmpunkt war ein Eltern-Kind-Frühstück mit einem Buffet – da wollten wir keine Spielverderber sein. Eigentlich hätte ich das sein sollen, dann eigentlich war nicht wirklich etwas von dem dargebotenen auf meiner imaginären Liste, aber sie ist ja eben nur imaginär. Etliche Kohlenhydrate später saßen ich dann abwechselnd auf Bierbänken oder Parkbänken um das dem Spieltrieb erlegenen Kind zu beaufsichtigen. Ein kurzes Gespräch mit meiner „Zugpartnerin“ war noch drin und eine längere Unterhaltung mit zwei Erzieherinnen, ansonsten kam ich mir pretty verloren vor. Das Kind hatte aber Spaß und der Rest ist somit völlig irrelevant.

Die Veranstaltung war offiziell bis 13 Uhr ausgeschrieben, doch schon gegen 12:30 Uhr begannen die Aufbauarbeiten. Ich kam mir ein bißchen vor wie ein einer preisgünstigen Pizzeria, wo einem die Teller und Besteck abgeräumt werden sobald nichts mehr darauf ist. Zwei oder drei Minuten später standen wir dann an der Bushaltestelle, aber nur um zu erkennen, dass das nächste Transportmittel erst in 45 Minuten wieder die Runde machen würde. Somit machte ich mich auf zu Fuß auf den Weg, während im Kinderwagen schon wieder nach Nahrung verlangt wurde. 15 Minuten dauert der Fussweg im Allgemeinen und nachdem das Kind mit einem Joghurt versorgt war, lies ich mir eiskalte Pepsi-Light die durstige Kehle herunter laufen.


Das Kind war müde und legte sich aufs Sofa, nach 30 Minuten des Barney Videos schlief sie ein. Gleiches gilt für meine Gesichtszüge, als ich das Eltern-Kind-Frühstück versuchte in FDDB zu verarbeiten – ein Desaster. Dabei hatte ich mich vor dem Duschen heute morgen noch gewogen und eine sehr positive Tendenz ausmachen können, fast ein Kilo wäre weg bis zum sonntäglichen Stichtag. Zweieinhalb Stunden dauerte die Mittagsruhe der ermatteten Thronfolgerin und ich nutzte die Zeit um währenddessen die Sonderangebote der hiesigen Supermärkte zu analysieren. Dabei fiel mir auf, dass eine Aktion mit Prämiencoupons hätte endete, so dass ich noch flux dort einkaufen gehen wollte. Der Fahrplan für den Samstag in der Provinz sah abermals bescheiden aus, so dass ich mir gedacht habt wer seine Schnecke liebt der schiebt. 15 Minuten später waren wir, passender weise, in der Fussgängerzone angekommen und die schon wieder hungrige Prinzessin sollte ihr ausgelobtes Eis bekommen. Nur das Kind wohlgemerkt – am Eisstand musste ich dann erkennen, dass es Waldmeister gab, das habe ich gefühlt das letzte Mal gegessen als ich mich noch nicht rasieren musste untenrum. An dieser Stelle musste ich nun leider erkennen, dass die Liebe eines Vaters unendlich ist, denn auf das „Papa, lieber die grüne“ reichte ich stillschweigend meinen Becher herüber und es gab statt dessen Banane und ein „Mmmm yummy“ vom Kind – fällt dann wohl unter die Rubrik „Liebe ist…“.

Anschliessend war nun aber wirklich die Pflicht an der Reihe, weitere fünf Minuten Fußstrecke standen wir im Supermarkt, zogen dort für rund 30 Minuten unsere Runden, bezahlten, verklebten Sammelmarken und eigentlich müsste nun ein Happy-End folgen. Doch Papa merkte dass er seine Sonnenbrille verloren hatte, also hingen wir noch ein paar Extrarunden und nochmals gute 20 Minuten dran – doch die Augengläser blieben verschwunden 🙁 Wenigstens konnte ich am Drehständer gleich ein Ersatzpaar erstehen, wären nochmals Sammelpunkte gewesen, doch das Büchlein war voll und der Verlust schmerzte noch immer schwer. Ich hatte meine letzten Barmittel und die Trostbrille investiert und dabei gleich noch eine Fahrkarte geschossen, denn nun musste ich erstmal auf die Bank, bevor wir abendessen konnten. Also hiess es wieder „Push it, push it real good“ und 5 Minuten später waren wir am Geldautomaten, dann wieder zurück zum Essen fassen. Rund 75 Minuten Bewegung waren das nach der Mittagspause nochmals gewesen. Ein Kuzu Sis mit Reis, Salat und Zaziki, ein paar Pommes von der Schnecke und eine große Cola-Light wurden fällig. Dank der vorgerückten Stunde kam nun auch die Königin dazu und ein Stück Pizza von ihr.


Kalorien mässig hat Bridget damit nun einiges zu summieren, was an einem normalen Tag ein Fiasko gewesen wäre, wurde durch den mutwilligen Mißbrauch meines eigenen Fleisch und Blutes als Sportgerät zum Glück entscheidend entschärft – Stillstand ist der Tot:

76% des Tagesbedarfs an Energie aufgenommen – 1096 kcal weniger Energie aufgenommen als verbraucht

Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  

  

  

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.