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17. Oktober, 2011

Der Mensch ist eben am doch was er isst

Der Spiegel

Image via Wikipedia

So richtig weiß ich gar nicht wie ich anfangen soll. Die Summe der letzten Woche drängt mich dazu, meinen geistigen Unrat wieder zu Papier, bzw. ins Internet zu bringen. Zuerst habe ich es letzte Woche gewagt und mich endlich wieder auf Anne gestellt, sie hatte mich schon fast vergessen und hat zum Ausgleich gleich 5kg extra bekommen – wenn ich meine diesjährige Gewichtsbestmarke nehme, sogar 8 kg mehr.
Ja richtig, ich habe wieder zugenommen – zwar stehen immer noch 19kg Gewichtsabnahme für dieses Jahr zu Buche, doch von den anvisierten 49kg bin ich soweit weg, wie der SC Freiburg von der Tabellenspitze. Aber genau wie in den Interviews mit den Verantwortlichen des Bundesligisten ein paar hundert Meter Luftlinie von hier, so gilt auch bei mir das Motto das ich dran bleiben und hart arbeiten muss.

Denn just genau das habe ich in den letzten Wochen überhaupt nicht mehr getan. Die zunehmende Leere in meinem Kopf habe ich durch Verdrängen der selbigen in Bauch kompensiert. Mir im gewohnten Muster den Frust von der Seele gefressen. Heisse Flirts mit Backwaren, Kartoffelprodukten, Schokolade und allen bösen Kohlehydraten die nicht schnell genug aus dem Regal verschwinden konnten. Bei den (Un)Mengen habe ich natürlich kein Tagebuch mehr in FDDB geführt, sondern einfach mal fünf Kilo gerade sein lassen. Mich gehen lassen und einfach mal „genossen“ ohne Ziel und Verstand. So zusagen auf die dunkle Seite des Backwerks gewechselt.

Die Folgen sind im ersten Abschnitt nachzulesen und gehen einher mit einer gewissen Unausgeglichenheit, einem unruhigen Magen- Darmtrakt bei dem sich der eine oder andere der sieben Mägen gerne mal zu Wort meldet. Einfach im wahrsten Sinne des Wortes im Ungleichgewicht. Die einzigen Momente der Zufriedenheit und der Glückseligkeit sind die mit der Kronprinzessin, dann verspüre ich für einen Moment oder einen Abend das vollkommene Glück. Während ich mich ansonsten in Projekte, Aufgaben verzettele und dabei dabei schnell den Überblick und am allerschlimmsten mich selbst aus dem Auge verliere. So daß ich dann irgendwann in den Spiegel schaue und einen Moment brauche um die Fettel dort als mein Ebenbild zu identifizieren. Der Mensch ist eben am doch was er isst, menschlicher Junk in meinem Fall.

Am liebsten würde ich es für mich behalten, dass ich nun heute wieder mit FDDB angefangen und Salat statt Fastfood zu Mittag hatte, dass es keinen Snack oder ein zweites Abendessen gab und dass ich endlich mal mein Fahrrad benutzt habe,  denn ich frage mich selbst schon wieder wie lange ich standhaft und intelligent bleiben kann oder wann ich wieder zurück in den bequemen Verblödungszustand falle und mich auf meine Grundbedürfnisse (Fressen, Fernsehen und Fussball – oder besten Fussball im Fernsehen gucken und dabei fressen) reduziere?! Grotesk genug, dass mich ausgerechnet die Weihnachtsleckereien in den Läden daran erinnern was eigentlich mal mein Ziel für dieses Jahr war. Ich bin mal gespannt auf was ich dieses Jahr am 31.12. zurückblicken kann. Letztes Jahr habe diesen Tag ganz allein verbracht…

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