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27. August, 2012

No hay café en Colombia

Seit zwei Nächten sind wir jetzt in Bogotá und machen uns eine ruhige Zeit. Gestern sind wir gegen Mittag ins neue Titan Shopping Center in Bogota gefahren. Der erst kürzlich errichtete Shopping-Tempel war proppenvoll und beherbergt von ein Renault Autohaus(!) über NafNaf bis zu Converse zu ziemlich alles was das, vor allem weibliche Shoppingherz begehrt. Für die großen Jungs gibts immerhin ein K-Tronic, die einheimische Mediamarkt-Variante.

Nach einem kurzen Rundgang, haben wir der Prinzessin und Ihrer Cousine etwas Zerstreuung im dortigen „Spielzentrum“ gegönnt und mir eine Runde Guitar-Hero. Danach sind wir wieder zu Crepes Y Waffles, dort sind immer lange Warteschlange für einen freien Tisch, den die Kolumbianer lieben diese Restaurant-Kette. Mein Fall ist das nur bedingt und habe ich mir diesmal an ein Eis gehalten – das extrem lecker war.

Zuvor hatten wir in einem anderen Stadtteil von Bogotá eine Dame besucht, die praktisch in Ihrem Wohnzimmer ein Restaurant unterhält. Dort gab es Kokus-Reis und Mojarra, ein einheimischer Süßwasserfisch. Ich habe das Fischi nur zu zweidrittel verzehrt, war nicht so mein Ding, dafür war der Reis ein echter Hammer!

Nach dem Essen trinkt man hier dann gerne eine Tinto, die hiesige Espesso-Variante. Zum Abendessen gab es dann, was der Kühlschrank noch hergab, in meinem Fall ein leckeres Churrasco mit Reis.

Am heutigen Sonntag sind wir dann in Richtung Suba gefahren um bei einer Art Ausflugsrestaurant zu essen, „cosiaca“. Dort durfte die Prinzessin dann ein bißchen reiten und hätte es nicht kurz darauf geregnet, hätte sie wahrscheinlich auch noch die Hüpfburg unsicher gemacht. Vielleicht hätte ich sogar ein paar Abschläge auf dem Driving-Range gegolft oder einen der beiden anderen männlichen Begleitern zu einem Fussballspiel auf die Mini-Tore überredet. So blieb es bei Chicharrón zur Vorspeise und einem Punta De Anca als Hauptspeise. Dazu jede Menge Colombiana – muss dann ja bis nächstes Jahr reichen.

Das lustigste an dem ganzen Auflug, der auf Grund des Regens ein bißchen kühl auffiel, war die Tatsache, dass wir nach dem Essen gesammelt, neun oder zehn Tintos bestellt haben und kurz der darauf, der sowieso etwas indisponierten Kellner meinte sie hätten kein Kaffee. Ich habe dann in meinem bröckeligen Spanisch gesagt, dass ich Tourist bin und es nicht sein kann, dass es Kolumbien keinen Kaffee gibt. Die Lacher waren natürlich auf meiner Seite. Kurz darauf bekamen wir dann tatsächlich Kaffee, aber in Dip-Schälchen statt Tassen, sehr witzig, aber lecker war er trotzdem.

Vor ein paar Minuten haben wir uns zum Abendessen noch über ein paar tote panierte Hühner von Frisby hergemacht. Wie Ihr seht ist es entspannt hier. Vor allem Essen, die Familie und Bekannten der Königin treffen und eine ruhige, kolumbianische Kugel schieben. Am Dienstag geht es so wie es aussieht weiter, in den Big Apple, nach New York…

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